FograCert

  FOGRA 51/52


Optische Aufheller (Optical Brightness Additives – “OBAs”) sind in der Herstellung von Auflagenpapier weit verbreitet. Sie lassen das Papier weißer aussehen. Die optischen Aufheller verursachen jedoch auch Farbverschiebungen, weil der visuelle Eindruck sich je nach Lichtbedingung ändert: umso mehr UV-Anteil im Licht, desto weißer wirkt das Papier.

Auf Grund des Gebrauchs von optisch aufgehelltem Papier in der Druckindustrie wurden in den letzten Jahren Anpassungen in einigen ISO Standards vorgenommen. Die wichtigsten dabei sind die ISO Normen für die Farbbetrachtung (ISO 3664:2009), Farbmessung (ISO 13655:2009) und für den Offset-Druck (ISO 12647-2:2013).

Daran anknüpfend wurden neue Charakterisierungsdaten ausgearbeitet, um der Druckindustrie bedarfsgerechtere Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen - die ersten veröffentlichten Charakterisierungsdaten sind nun FOGRA51 (für holzfreie gestrichene Papiere) und FOGRA52 (für holzfreie ungestrichene Papiere).

GMG Papier


GMG ColorProof 5.9 - neue Funktionen

Mit der Revision der Norm für den Offset-Druck: ISO12647-2 in 2013, wurden neben einer neuen Papierklassifizierung auch die prozess-typischen Tonwertzuwachskurven angepasst. FOGRA51 (PSO coated v3) und FOGRA52 (PSO uncoated v3) sind die ersten zwei ProofStandards, die auf Charakterisierungsdaten von Drucken gemäß der neuen Parameter erstellt wurden. Die entsprechenden Profile werden in GMG ColorProof 5.7.0 für folgende Drucker-Media-Kombinationen angeboten:

Proofpapier Epson


GMG ProofPaper semimatte 250 OBA

GMG ProofPaper semimatte 250 OBA ist ein hochwertiges, aufhellerhaltiges Proofpapier. Materialeigenschaften und Haptik entsprechen GMG ProofPaper semimatte 250. Das Papier ermöglicht ein gutes Proof-zu-Druck-Ergebnis der aktuell gängigen aufhellerhaltigen Auflagenpapiere. Es gibt die „Weißheit“ von Auflagenpapier sehr gut wieder und ändert sich von bläulich bis gelblich je nach Lichtbedingung, so wie die aufhellerhaltigen Auflagenpapiere. Der Papierton, mit einem b-Wert von -5,8 (M1) eignet sich zur Simulation von gestrichenen, aufhellerhaltigen Auflagenpapieren in Übereinstimmung mit den neuen Fogra 51 Charakterisierungsdaten.

Verfügbare Formate
GMG ProofPaper semimatte 250 OBA ist in folgenden Größen verfügbar:

Rollenformate: 13” / 17” / 24” / 36” / 42” / 44” (30m)
Bogenformate: A2 / A3+ (100 Bogen)



Neue Epson SureColor Drucker



Epson hat mit der SureColor-P Serie eine vollständig neue Druckerfamilie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neuen Modelle sind die Nachfolger der Epson Stylus Pro x900 Serie.

SureColor-P7000: 24” Drucker; Nachfolger des Stylus Pro 7900

SureColor-P9000: 44” Drucker; Nachfolger des Stylus Pro 9900

SureColor-P6000: 24” Drucker; Nachfolger des Stylus Pro 7890

SureColor-P8000: 44” Drucker; Nachfolger des Stylus Pro 9890

Es ist uns derzeit keinen Nachfolger für den Epson Stylus Pro 4900 bekannt.

Herstellerinformation:

"Epson stellt mit seiner neuen großformatigen SureColor SC-P-Serie vier Maschinen vor, die sich mit Druckbreiten von 610 mm (24“) oder 1118 mm (44“) für den Einsatz im professionellen Foto- und Fine Art Bereich sowie der Druckvorstufe eignen. 

Epson UltraChrome HD und HDX TinteDer SureColor SC-P6000 (24“) und der SureColor SC-P8000 (44“) nutzen die UltraChrome HD-Tinte mit acht Farben. Die Modelle zeichnen sich besonders durch ihre neutrale, naturgetreue Wiedergabe auch empfindlicher Farben wie beispielsweise Hauttönen auf matten Medien aus.Die Modelle SureColor SC-P-7000 (24“) und SureColor SC-P9000 (44“) setzen die UltraChrome HDX-Tinte mit zehn Farben ein. Mit dem UltraChrome HDX Pigment-Tintensatz mit 10 Farben druckt der SC-P7000 99% der Pantone®-zertifizierten Farben und sorgt für helle und lebendige Farben in höchster Qualität und Genauigkeit. Der erweiterte Schwarzweißmodus ermöglicht intensive, tiefe und satte Schwarztöne sowie sehr sanfte Tonabstufungen.

Violett

Optional sind die Modelle SureColor SC-P7000 und SC-P9000 auch als SureColor SC-P7000V und SureColor SC-P9000V mit Violett anstelle von Light light Black als Tinte verfügbar. Durch den Einsatz der optional erhältlichen Violett-Tinte wird eine Erweiterung auf rund 99% des Pantone-Farbraumes erreicht. In dieser Konfiguration ist mit den beiden SureColors die zurzeit genaueste Farbwiedergabe am Markt möglich.

Epson PrecisionCore TFP PrintheadMit dem Epson TFP PrecisionCore-Druckkopf und einer variablen Tröpchengröße bis runter auf 3.5 Picoliter wird eine beeindruckende Druckerstabilität, Druckgeschwindigkeit, sowie eine hohe Wiederholbarkeit der Ausdrucke gewährleistet. Einige der Verbesserung sind verbesserte und genauere Tröpfchen-Platzierung auf dem Druck, sowie eine höhere Haltbarkeit der Druckköpfe durch planbare Reinigungszyklen.

Optionaler SpectroProofer® UVSDas gemeinsam mit X-Rite entwickelte Spektralfotometer bietet die Möglichkeit Messungen im Bereich Farbmanagement und Proof-Validierung zu automatisieren. Es unterstützt alle aktuellen Beleuchtungssituationen für UV und UVcut mit Auswahl der Modi M0, M1 und M2."


epson

Epson Spectroproofer ILS30
für die x900 Serie

Zusätzlich zum bekannten Spectroproofer mit Messkopf ILS20 hat Epson einen neuen Messkopf -ILS30- im Produktportfolio. Der neue ILS30 kann in folgenden Druckern eingebaut werden: Epson Stylus Pro 4900, 7900, 9900. Die Unterstützung von ILS30 erfolgt ab ColorProof 5.6.0.

Messbedingungen
Der neue Spectroproofer ILS30 unterstützt die Messbedingungen M0 (no filter), M1 (D50) und M2 (UVcut). Durch die Auswahl an Messbedingungen, kann der Spectroproofer ILS30 für die Verifizierung verschiedener Referenzdrucke eingesetzt werden.

  • Die Messbedingung M0 wurde beim Erstellen aller bisherigen Charakterisierungsdaten (wie SWOP, GRACoL2013, ISO/PSO, PSR, …) eingesetzt und wird weiterhin zur Verifizierung dieser Standards in ProofControl Inline angewendet.
  • Die Messbedingung M1, die die optischen Aufheller (OBAs) stärker anregt, wird beim Erstellen von den neuen und zukünftigen Charakterisierungsdaten (wie GRACoL2013 oder die neuen Fogra-Referenzen, die auf 12647-2 basieren und bald veröffentlicht werden) verwendet und wird zur Verifizierung dieser Standards eingesetzt.
  • Die Messbedingung M2 wird üblicherweise nicht zur Definition von Standards verwendet. Wenn benutzerdefinierte Profile mit M2 erstellt wurden, dann müssen diese auch mit M2 verifiziert werden.


xrite

Neues xrite i1Pro 2

Mehrere Lichtarten ermöglichen die Messungen von drei standardisierten Messbedingungen (ISO 13655 M0: Glühlampe; ISO 13655 M1: D50; ISO 13655 M2: UVCut). Zusätzlich wird die Korrektur optischer Aufheller im Papier (OBC) durchgeführt und all das ohne die Notwendigkeit eines zweiten Geräts oder den Austausch von Filtern.

i1pro2
Proof Druckvorstufe


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